Fragen und Antworten

Hegen Sie noch Zweifel?

  • Viele Hundebesitzer haben Bedenken frisch zu füttern weil die Fertigfuttermittelhersteller immer wieder vor rohem Fleisch warnen. Es sei gefährlich. Der Hund werde Parasiten oder Salmonellen bekommen.

Die gesamte Verdauung des Hundes ist auf rohes Fleisch eingestellt. Salmonellen und andere Bakterien sowie Parasiten sind allgegenwärtig, ein gesunder Hundeorganismus wird damit problemlos fertig. Da durch den Schlüsselreiz Fleisch ausreichend Magensäfte produziert werden, werden bei der Rohernährung schädliche Bakterien vernichtet, und es kommt äußerst selten zu Parasitenbefall. Allerdings spielt Hygiene dabei in der Küche eine große Rolle. Rohes Fleisch sollte zur längeren Lagerung direkt beim Hersteller tiefgefroren werden damit es nicht erst zum Parasitenbefall kommt!

  • Nur durch Fertigfutter könne der Nährstoffbedarf des Hundes gedeckt werden, wird behauptet.

Es ist gar nicht notwendig, alle lebenswichtigen Nährstoffe bei jeder Mahlzeit zu verabreichen. Eine solche Behauptung kann nur ein Tierfutterhersteller machen. Die Ausgewogenheit findet über einen Zeitraum von mehreren Tagen/Wochen statt, wie es auch in der Natur passiert. Vorausgesetzt, man füttert in der Regel recht abwechslungsreich.  Gracyland  hilft bei der Errechnung des Bedarfs. 

  • Rohernährung sei viel zu kostspielig und zeitaufwendig, heißt es.

Frisch zu füttern ist nicht wesentlich teurer als hochwertiges Fertigfutter. Bedenken Sie bitte auch das Tierarztkosten eingespart werden wie z. B. Zahnsteinentfernung, weniger Parasiten, weniger Medikamente. Frisch zu füttern ist auch nicht wesentlich zeitaufwendiger, als Fertigfutter zu füttern, insofern der Mensch sich nicht selber ausschließlich mit "Fast Food" ernährt. Fertignahrung ist zwar praktisch und bequem, doch laut Aussagen  einiger Veterinärmediziner wird die Lebensspanne um durchschnittlich 5 Jahre reduziert.

  • Warum sind nun so viele Hunde trotz Fertigfutter scheinbar gesund?      

Die Abwesenheit von Krankheitssymptomen sagt über den augenscheinlichen Gesundheitszustand nichts aus. Ob die Ernährung wirklich gesundheitsfördernd und -erhaltend ist, zeigt sich erst nach Generationen.  Besonders das Muttertier, das nicht völlig gesund ist, kann nicht perfekt gesunde Welpen produzieren, mögen die Gene noch so gesund sein.

  • Rohes Fleisch macht böse

Ein absolutes Ammenmärchen.

Der Urvater des Hundes, der Wolf, lebt mit der Natur in Symbiose.

Gibt es Beutetiere im Überfluss, so macht er vermehrt Jagd auf sie. Daher kommt auch der Spruch:  Rohfleisch macht böse. 

Reduziert sich die Anzahl der Beute, so wird auch der Wolf nicht mehr so häufig auf die Jagd gehen.

Für unsere Vierbeiner trifft diese Ausage also absolut nicht zu! Sie brauchen sich nicht darum zu kümmern, ob es ein Über- oder Unterangebot in der Natur gibt.

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