und die Berechnung der Bedarfswerte
Die empirische Wissenschaft
Um die Ernährung des Hundes sicher zu gewährleisten benötigt der Hundehalter einige Kenntnisse über die Bedarfswerte des Hundes. Doch woher stammt dieses Wissen und wer entwickelt Nährstoffprofile?
Es gibt zwei führende amerikanische Vereinigungen AAFCO (American Feed Control Officials) und NRC (National Research Council)
AAFCO entwickelt Richtmaße für Nährstoffprofile für Hunde- und Katzennahrung.
NRC erarbeitet Werte über den Mindestnährstoffbedarf von Haustieren.
In Deutschland gibt es die DGE (Gesellschaft für Ernährungsphysiologie der Haustiere).
Vergleicht man die verschiedenen Bedarfsempfehlungen so bleiben einige Fragen ungeklärt: Woher kommt es teilweise zu auffallenden nicht nachvollziehbaren Unterschieden? (Beispiel: Vitamin A bei Junghunden in einer Bandbreite von 3710IE - 8000IE täglich). Warum wird, je nach Gutdünken auf angenommene Mindestbedarfswerte, eine willkürlich festgelegte Sicherheitszulage mitgerechnet?
Um die Bedarfswerte von Vitamin D3 zu verifizieren und den Einfluss des Sonnenlichts auf die Vitamin D Versorgung einschätzen zu können, hält man Welpen die ersten sechs Wochen ihres Lebens ausschließlich im Dunkeln. Die körperliche und seelische Verfassung der Welpen wurde allerdings bei dieser viel zitierten Studie noch nie erwähnt.
Bei einer weiteren Studie bekamen Doggen wissentlich eine dreifach überhöhte Dosis an Calciumzugaben, um die Rolle einer Calziumergänzung bei der Entstehung der OCD (Osteochondrose) in der Aufzucht zu untersuchen. Eine Vielzahl der Jungtiere erlitten schwere Wachstumsstörungen mit Fehlbildungen am Skelett und wurden, nach ohnmächtigem Ertragen der Schmerzen und Beschwerden, eingeschläfert.
Grundlage der empirischen Wissenschaft
Grundlage der empirischen Wissenschaft ist die ganzheitliche Beobachtung komplexer Ursache-Wirkungs-Mechanismen in realen Lebensumständen Die Entwicklung z.B. von Hundefutterezepturen nach den Maßgaben der empirischen Wissenschaft führt zu sicheren und erfolgreichen Ergebnissen, da hierbei von Beginn der Entwicklung an praktische Parameter wie z.B. Verträglichkeit, Wohlbefinden und Gewährleistung langjähriger Gesundheit die alleinigen Kriterien zur Beurteilung des Entwicklungsfortschrittes sind.
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Mein Frischfütterungskonzept basiert auf empirischer Wissenschaft!