In ewiger Erinnerung, unsere Gracy
* 05.05.2003 † 09.09.2008
Du wirst in unseren Herzen immer weiterleben...........
Gracy of lonely wolf
* 05.05.2003
† 09.09.2008
Die Trauer ist wie ein Felsblock der dich zerdrückt, zermalmt, dir die Luft zum Atmen nimmt. Aber nach einiger Zeit wird diese Trauer zu einem kleinen Kieselstein, den du stets in deiner Tasche bei dir trägst!
Gracy, unser großartiges Mädchen!!
Es ist das tragischte in unserem Leben passiert was einem Hundehalter nur passieren kann. Unsere Gracy ist am 09.09.2008, mit nur 5 Jahren, über die Regenbogenbrücke gegangen.
Diese Homepage mit all den Bildern von Gracy bleibt unverändert. Sie soll stets auf diesen Seiten, im Shop und in unseren Herzen präsent sein. Gracy wird fortan hinter der Regenbogenbrücke zu uns sprechen!
Unser Liebes,
wir durften nur 5 Jahre mit dir verbringen. Mehr Zeit blieb uns leider nicht.
Nun haben wir dich verloren. Es zerreißt uns das Herz.......
Wir sind sehr verzweifelt, es ging zu schnell und es war zu früh.
Du hast es mehr als verdient in unseren Herzen weiterzuleben. Und das wirst du auf ewig.
Wir, dein „Papa Achim und deine Mama Tina“ werden hier einen kleinen Einblick in dein viel zu kurzes Leben zeigen, für alle die dich kannten oder die, die dich niemals kennen lernen werden.
Gracyline, du warst für uns immer etwas Besonderes.
Du hast unser komplettes Leben auf den Kopf gestellt.
Wir haben dich als „unser Kind“ verloren. Du durftest immer Hund sein, vermenschlicht haben wir dich nicht, aber du warst unser Baby, da ich selber nie ein Kind mein eigen nennen durfte.
Du warst mein Therapiehund nach dem Krebstod meines Vaters vor 6 Jahren, den wir ein Dreivierteljahr lang gepflegt und ihn in der Sterbezeit bis zum einsetzenden und erlösenden Tod begleitet haben.
Du hast deine Mama auf den richtigen Weg gebracht und Gracyland erschaffen. Du warst Urheber und Namensgeberin vom Gracyland. Wie vielen unzähligen Hunden hast du geholfen. Ob krank oder gesund, du hast einen großen Teil dazu beigetragen. Ohne dich würde es heute kein Gracyland geben. Wir sind so stolz auf dich.
Bereits zu Lebzeiten haben wir dir diesen Namen gewidmet. Und nun, nach deinem plötzlichen Tod, sollst du nicht nur in unseren Herzen sondern durch und mit Gracyland weiterleben.
Alles was ein schönes glückliches gesundes Hundeleben ausmacht, haben wir dir gegeben.
Du wurdest auf Anraten deiner Züchterin früh kastriert um Mamatumore vorzubeugen. An diesen sind deine Mama und Oma verstorben. Ob du durch die Kastration glücklicher warst, können wir nicht sagen, aber du solltest niemals an Krebs erkranken.
Wir haben dich trainiert, du hattest so viel Spaß in deiner kleinen Klickergruppe.
Wir haben dir einen treuen vierbeinigen Freund zur Seite gestellt, der sich dich ausgesucht hat. Dein Mikel.
Wir haben eine neue größere fahrbare Hundehütte angeschafft, damit genügend Platz vorhanden ist.
Wir sind in ein großes Haus mit noch größerem Garten gezogen, für dich und Meiki.
Wir sind ans große Wasser gefahren und in die Berge, Urlaub gab es nur noch mit dir und Mikel. Ohne euch? Undenkbar.
Du hast frische Kost bekommen, Liebe, Güte, aber auch Konsequenz erfahren. Letzteres passte aber nicht so ganz in dein Lebenskonzept. Du warst unser Träumerle, unsere nachdenkliche, aber vorsichtig warst du niemals. Stets um jüngere, ältere, kranke Hunde bemüht, aber gleichgestellten wurde auch schon mal der Weg versperrt: an mir kommt keiner vorbei. Du warst unser liebenswertes Mausezähnchen und manchmal auch nerviger „Kampfkoffer“. Du wurdest so manchesmal mit: "sie hat aber Feuer im Hintern" zitiert.
Ich habe in den Nächten an deinem Bettchen gewacht als du dir die Rute gebrochen hattest. Und das nicht nur einmal. Knickstellen hattest du genug. Ja, ja, du Hansguckindieluft, du warst ein richtiger Lausbub und Raufbold, eine „Dame“ wolltest du wohl noch werden. Wenn dir nur mehr Zeit geblieben wäre.
Liebes, du fehlst so sehr.
Wir haben uns immer mit dem Tod unserer Hunde auseinander gesetzt, irgendwann einmal müssen wir uns verabschieden. Das ist die Realität und Leben und Sterben gehört dazu.
Aber wenn es dann soweit ist, so plötzlich, so unfair, ohne eine winzige Chance, das ist so grausam.
Es fing Anfang September 08 an. Es kam ganz leise. Es kam ganz plötzlich. Du hast ein wenig gehustet, nichts Besorgniserregendes. Es gab einige Hunde die erkältet waren. Hmmm, nur ein aufmerksamer Beobachter hätte eine Veränderung überhaupt gespürt, aber wir kannten dich, du warst anders als sonst. Vielleicht war es auch die Veränderung die Mikel dir gegenüber zeigte, jedenfalls ging es vorsorglich zum Tierarzt. Es gab etwas Homöopathisches. Es wurde aber nicht besser und nun gab es Antibiotika. Aber auch diese haben nicht geholfen und von einem auf den anderen Tag konntest du nicht mehr auf der Seite liegen. Ich wurde nachts von deinem zunächst leisen röcheln wach. Ich schlafe immer schlecht wenn etwas nicht in Ordnung ist und so habe ich es das erste Mal vernommen.
Unruhig warst du und hast nur im stehen normal geatmet. Sobald du versucht hast dich zu legen ging es wieder los. Das röcheln hörte sich an wie bei einem Asthmaanfall. Fieber stellte sich ein, Halswickel hast du bekommen. Komisch war, du hast alles über dich ergehen lassen ohne zu meckern. Du hattest einmal eine Kehlkopfentzündung. Die Symptome waren sehr ähnlich nur damals wolltest du absolut keine Halswickel.
Am Morgen dann hast du kleine Blutstropfen erbrochen. Es waren nicht viele aber wir waren nun ziemlich beunruhigt. Selbst dein Heißgeliebtes Fresschen hast du zu diesem Zeitpunkt von jetzt auf gleich eingestellt. Und plötzlich hast du einen spitzen Stein erbrochen. Ach du große Güte sollte das der Auslöser des Röchelns, Fiebers und Blutspuckens sein? Wir haben sofort einen erneuten Termin beim Tierarzt gemacht. Am Mittag konntest du selbst im stehen nur noch mit einem Röcheln atmen. Am Nachmittag dann.......
Unser großes, starkes Mädchen, nun fällt es sehr schwer weiter zu schreiben, aber es hilft vielleicht, dich loszulassen. Irgendwann…
Du wurdest geröntgt. Dabei warst du so unendlich tapfer. Ohne Narkose alles über dich ergehen zu lassen war schon etwas ganz besonderes. Du hast bestimmt Mikel gehört, wie er gewimmert und nach dir gerufen hat. Nach einem sehr nachdenklichen Blick des Arztes wurdest du erneut geröntgt. Er zeigte uns Aufnahmen von einem anderen Hund und dessen Lunge. „Sehen Sie bitte, so sieht eine gesunde Lunge aus. Schwarz.“
Oh Gracy, unser Herzenshund, wir haben beide in diesem Moment gedacht der Arzt solle bitte Weitersprechen, was zeigt er uns eine Lunge von einem fremden Hund? Mein Mädchen, mir wurde so schlecht, meine Knie fingen an zu zittern und ich hatte auf einmal tausend Fragen aber ich konnte nichts sagen. Ich hörte in meinem Kopf nur: gesunde Lunge. Warum gesund? War Gracys Lunge krank? Nein das konnte nicht sein.
Nach unendlichen langen Minuten sagte der Arzt: „Und hier sehen Sie Gracys Lunge“.
Sie ist übersäht mit weißen großen Flecken“.
Er schaute auf dich und senkte den Blick und sprach: „Ihre Hündin Gracy ist voller Lungentumore………ENDSTADIUM!“
Die plötzliche Diagnose Lungenkrebs traf uns wie eine Faust ins Gesicht. Mit voller Wucht.
Warum nur konnte dir niemand mehr helfen wieder gesund zu werden?????
Es gab nicht den Hauch einer Chance für dich, das Leben ist manchmal so verdammt unfair. Lungenkrebs ist heimtückisch und schleichend, man merkt es erst, wenn es zu spät ist. Keine Heilungschance. Nichts!!
Unser liebes Mädchen, wir konnten uns nicht langsam von dir verabschieden, wir mussten schnell handeln um dir Leid und Schmerz zu ersparen. Hätten wir dich mit nach Hause nehmen sollen um noch ein paar Tage Zeit mit dir zu haben? Um uns verabschieden zu können? Nein, das wäre egoistisch. Sollten wir es jetzt und hier hinter uns bringen? Unmöglicher Gedanke. Was sollten wir nur tun????? Du sollst LEBEN!
Wir sind eine letzte Hunderunde gegangen, die schwere Entscheidung war gefallen, du hast Mikel zum Auto begleitet (er hätte es sonst nicht verkraftet), sein Gesicht abgeschleckt und ihm Lebewohl gesagt, man konnte es deutlich spüren (vielleicht aber nehmen es verzweifelte Menschen in solchen Momenten auch anders wahr als es tatsächlich ist, ich weiß es nicht). Dein Blick ging nicht zurück zum Auto wie sonst, wenn einer von euch Eißbären einmal allein dort bleiben musste.
Du hast deinen "Papa und deine Mama" mit einem letzten Blick angeschaut, der Verzweifelung aber auch Ruhe ausgestrahlt hat. Du hast deinen Kopf in Papas Jacke gesteckt, die Augen geschlossen und standest ganz still, ganz stumm. Wir haben dich mit unseren Händen getragen, in unseren Arme gehalten, bis dein letzter Atemzug entwichen war.
Du durftest in Würde gehen und bist ganz ruhig und still in unseren Armen eingeschlafen.
Wir haben dich mit nach Hause genommen und in der bereits einsetzenden Dunkelheit dein Grab ausgehoben. Es war so kalt, so grausam. Dein Papa zog die Jacke aus, damit du weich, warm und bequem zur letzten Ruhe gebettet werden konntest. Unser weißer, unvergeßlicher Schatz auf vier Pfoten. Die feuchte, kalte Erde auf deinen Körper zu schütten, wir haben es als Höllenqualen erlebt.
Du schlummerst nun in deinem Zuhause, welches immer dein Zuhause sein wird, wo du mit deinem Kumpel Mikel gerauft hast, Bällchen gespielt hast, Rennen veranstaltest hast.
Du hast immer die pure Lebensfreude in deinem Blick gehabt, aber der allerletzte Blick war der ergreifenste Blick den ich je bei dir gesehen habe.
Du fehlst so sehr, es tut so weh!!!
Liebes, bitte verzeihe uns, aber noch können wir dich nicht loslassen. Es fällt unendlich schwer dich über die Regenbogenbrücke gehen lassen!